Ich würde zunächst die Navigation vereinfachen, weil selbst gute Empfehlungen wenig bringen, wenn zentrale Funktionen schwer auffindbar sind.
Erst wenn die grundlegenden Wege klar funktionieren, würde ich Personalisierung schrittweise ergänzen und dabei immer eine leicht zugängliche Möglichkeit zum Anpassen oder Abschalten vorsehen.
Unter
https://lexicanum.de/allgemein/wie-inte ... -staerken/ wird beschrieben, dass Orientierung, Geschwindigkeit und unmittelbares Feedback wichtige Grundlagen für wiederkehrende Nutzung sind.
Besonders sinnvoll erscheint mir, zunächst die häufigsten Aufgaben hervorzuheben und selten genutzte Funktionen stärker in den Hintergrund zu rücken.
Danach könnte ich mit wenigen personalisierten Bereichen testen, ob Nutzer tatsächlich länger bleiben oder häufiger zurückkehren.
Wichtig wäre für mich, die Wirkung nicht nur nach Gefühl zu bewerten, sondern Abbruchstellen, Klickwege und Rückkehrraten über einen längeren Zeitraum zu vergleichen.
Zu viele dynamische Empfehlungen würde ich vermeiden, weil sie schnell unruhig wirken und den Eindruck erwecken können, dass die Oberfläche ständig ihre Logik verändert.
Eine verlässliche, verständliche Struktur dürfte deshalb die bessere Basis sein, auf der Personalisierung später gezielt und transparent aufgebaut werden kann.