Hey Leute!
Ich habe bisher meistens Bilder gemocht, bei denen ich sofort erkenne, was dargestellt ist. Landschaften, Menschen oder Gegenstände geben mir irgendwie schneller einen Zugang, weil ich mich daran direkt festhalten kann. In letzter Zeit merke ich aber, dass mich abstrakte Kunst trotzdem immer öfter anspricht, obwohl sie eigentlich nicht meinem gewohnten Geschmack entspricht. Vielleicht liegt es daran, dass solche Werke eine Stimmung erzeugen, ohne alles vorwegzunehmen.
Gleichzeitig frage ich mich, ob ich mir das gerade nur einrede, weil ich etwas Neues spannend finde. Ich will am Ende kein Bild kaufen, das mich nur kurz reizt und dann doch fremd auf mich wirkt. Gerade weil Kunst in meiner Wohnung etwas Persönliches sein soll, will ich bei so einer Entscheidung nicht danebenliegen. Deshalb frage ich mich, ob man auch dann Zugang zu abstrakter Kunst finden kann, wenn man eigentlich eher klassische Motive gewohnt ist.
Ich frage mich, ob abstrakte Kunst auch dann wirklich zu mir passen kann, wenn ich bisher fast nur gegenständliche Bilder mochte. Mich reizt dieses Offene zwar, aber ich habe Sorge, dass mir am Ende doch etwas Konkretes fehlt. Hat jemand den Wechsel selbst erlebt und gemerkt, dass abstrakte Werke im Alltag trotzdem oder gerade deshalb funktionieren?


